Rückblick Begegnungsgottesdienst Mai

Auffahrtsgottesdienst mit Jugendchor (Foto: Sandro Valt)
Der Schweizer Jugendchor ist im Tablat ein «alter Bekannter». Schon mehrmals durfte man ihn in einem Gottesdienst im Grossacker geniessen.
Rückblick Begegnungs-Gottesdienst am Auffahrtstag 14. Mai
Mit: Birke Müller & Christoph Menzi,
mit dem Schweizer Jugendchor unter der Leitung von Nicolas Fink, Esther Uhland (Liedbegleitung) und Lektor Thomas Horvath
Aus allen Gemeindeteilen kamen die Besucherinnen und Besucher, um diesen semiprofessionellen Chor unter der Leitung von Nicolas Fink zu hören und als Gemeinde zusammen Gottesdienst zu feiern.
Mit der Heinrich Schütz Mottete «Unser Wandel ist im Himmel» wurde gleich zu Beginn auf musikalisch berührende Weise das Thema der Auffahrt Christi eröffnet. Vor der Predigt wurde die Schütz-Motette «Unser keiner lebet ihm», die Vertonung eines Bibelwortes aus dem Römerbrief aufgeführt.
Der Predigttext wiederum behandelte nicht explizit die Auffahrt, sondern handelte von Jesu letztem Gebet vor seinem Tod und damit seinem «Verschwinden aus dieser Welt». In der von Pfarrerin Müller gehaltenen Predigt ging es um die Herrlichkeit Gottes und um seine Liebe, die zwischen Gott und Jesus besteht, und die von Jesus an uns Glaubende weiterfliesst. Gottes Herrlichkeit – das ist seine in unserer Gegenwart durchscheinende Anwesenheit. Also: Gottes Wirken in der Welt. Gottes Glanz, der uns umhüllt und erfüllt und vor allem Werden schon war. Hinhören liessen auch die mit feinem Gespür klar formulierten Gebete von Pfarrer Menzi.
Nach der Predigt und zum Ausgang des Gottesdienstes war der fünzigköpfige Chor erneut zu hören. Sowohl das «Autant le temps» von Francis Voléry, als auch die Schütz Motette «Verleih uns Frieden gnädiglich» wurden beeindruckend vorgetragen und liessen einen die Herrlichkeit Gottes erahnen.
Ein grosses Lob gebührt auch Nicolas Fink, der seine Sängerinnen und Sänger mit Leib und Seele dirigierte. Eine grosse Motivation und Freude am Singen war während des Gottesdienstes zu spüren. Dies übertrug sich auch auf das Singen der Gemeindelieder; mit so vielen starken Sängerinnen und Sängern im Rücken hat es einfach Spass gebracht, mit voller Stimme alte Choräle mitzuschmettern.
Der anschliessende Kirchkaffee war sehr gut besucht und es liessen sich viele angeregte Gespräche beobachten.