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Das Mädchen Hirut (Originaltitel: Difret, amharisch ድፍረት „Mut“, Äthiopien 2014, 99 Min.) ist ein Film von Zeresenay Mehari. Er beruht auf einem juristischen Präzedenzfall, bei dem ein 14-jähriges Mädchen seinen Peiniger erschoss und wegen Mordes angeklagt wurde. Der äthiopische Regisseur Zeresenay Berhane Mehari rekonstruiert diesen Fall, der vor zwanzig Jahren in seinem Heimatland für großes Aufsehen sorgte und die Gesetzgebung veränderte
Die Tradition der Telefa, der Entführung zum Zweck der Eheschließung, ist noch in den 1990er Jahren in Äthiopien weit verbreitet. Die 14-jährige Hirut wird auf dem Weg von der Schule nach Hause entführt, kann aber entkommen, erschießt dabei aber ihren Entführer. Um sie zu retten, setzt die Anwältin Meaza Ashenafi, die sich für die Rechte von Frauen in Äthiopien engagiert, alle ihr zur Verfügung stehenden Hebel in Bewegung und gewinnt trotz aller Widerstände diesen Prozess.
Der sehenswerte Film wurde auf zahlreichen Festivals gezeigt und erhielt u. a. den Panorama-Publikumspreis der Berlinale 2014 sowie den Publikumspreis in Sundance.
Im Anschluss Austausch über den Film bei einem Apéro. Unkostenbeitrag CHF 5
Die Tradition der Telefa, der Entführung zum Zweck der Eheschließung, ist noch in den 1990er Jahren in Äthiopien weit verbreitet. Die 14-jährige Hirut wird auf dem Weg von der Schule nach Hause entführt, kann aber entkommen, erschießt dabei aber ihren Entführer. Um sie zu retten, setzt die Anwältin Meaza Ashenafi, die sich für die Rechte von Frauen in Äthiopien engagiert, alle ihr zur Verfügung stehenden Hebel in Bewegung und gewinnt trotz aller Widerstände diesen Prozess.
Der sehenswerte Film wurde auf zahlreichen Festivals gezeigt und erhielt u. a. den Panorama-Publikumspreis der Berlinale 2014 sowie den Publikumspreis in Sundance.
Im Anschluss Austausch über den Film bei einem Apéro. Unkostenbeitrag CHF 5
Kontakt: Pfarrerin Birke Müller
