Sommersynode

Sommersynode_26_4966 (Foto: Andreas Ackermann)
Einen Schwerpunkt der Session bildeten die Wahlen in den Kirchenrat
Nach einer ausführlichen Aussprache über Amtsdauern, Erneuerungsfähigkeit und Nachfolgeplanung des Gremiums – auf Antrag von Rita Dätwyler, St.Gallen Straubenzell, in geheimer Beratung geführt – bestätigte die Synode Pfr. Martin Schmidt, Haag, als Kirchenratspräsidenten.
Vor der Wahl der Mitglieder verabschiedete sie Kirchenrätin Antje Ziegler, St.Gallen, die nach 15
Jahren nicht wieder als Kirchenrätin antrat. Gewürdigt wurden insbesondere ihr langjähriges Engagement in den Bereichen Kommunikation, Gemeindeentwicklung und Persönlichkeitsschutz.
In den Kirchenrat gewählt beziehungsweise wiedergewählt wurden Pfr. Heinz Fäh, Jona, Heiner Graf, Buchs, Pfr. Sven Hopisch, St. Margrethen, Urs Noser, Altstätten, Annina Policante-Schön, St.Gallen, sowie neu Christina Hegelbach, St.Gallen. Sie tritt ihr Amt am 1. Juli 2026 an und wurde von der Synode in Pflicht genommen. Neben den von den Vorsynoden vorgeschlagenen Personen stellte sich kurzfristig auch Pfr. Fabian Kuhn, Unteres Toggenburg, zur Verfügung; er erhielt 77 Stimmen und verpasste damit das absolute Mehr knapp.

Im Zwischenbericht zur Revision der Kirchenverfassung informierte Kirchenratspräsident Pfr. Martin Schmidt über den Stand der Arbeiten und den Rücktritt des bisherigen Projektleiters. Die Nachfolge soll zeitnah geregelt werden, der Zeitplan der Revision kann weiterhin eingehalten werden. In der Diskussion wurden Zusammensetzung und Arbeitsweise der Teilprojektgruppen, Fragen der Kommunikation sowie die Rolle der Kirchenratsmitglieder im Hinblick auf anstehende Rücktritte thematisiert. Der Kirchenrat zeigte sich offen für die Einbindung weiterer Personen, auch neu gewählter Synodaler, und betonte den Willen, den «St.Galler Weg» in der Verfassungsarbeit zu stärken.
Synode 2026
14.07.2026
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Fotograf/-in
Andreas Ackermann