Begegnungsgottesdienst vom 11. Januar
Trotz Schnee und Eis strömten die Menschen zu diesem ersten Tablater Begegnungsgottesdienst im neuen Jahr 2026. So sagte es jemand freudig zu mir, der sich kurz vor 10 Uhr der Kirche näherte. Viele kamen aus Wittenbach, aber auch aus dem Grossacker, dem Stephanshorn und der Halden haben Gemeindeglieder sich auf den Weg gemacht.
Sonntag, 11. Januar
In diesem also erfreulich gut besuchten Gottesdienst trug das BachCollegium unter der Leitung von Marcel Schmid drei Chorstücke aus dem «Messias» von G.F. Händel vor. Die Stücke waren feinsinnig ausgewählt, erinnerten sie doch an die Weihnachtsbotschaft und verkündigten Gott als Friedefürsten. Das BachCollegium, obwohl bedauerlicherweise klein geworden, singt immer noch auf einem exzellenten Niveau. Man merkt die Freude am miteinander Arbeiten und die Vertrautheit durch jahrelanges Zusammenwirken unter der Leitung von Marcel Schmid. Passend dazu gab es zum Eingang auf der Orgel ein Stück von Händel zu hören, gespielt von Esther Uhland.
Ein weiterer Höhepunkt war die von Pfarrer Bruno Ammann gehaltene Predigt, in der er das Leben und dessen verschiedene Phasen mit unterschiedlichen Musikstilen verglich. Einleitend stellte er die Frage, wie das vergangene Jahr wohl gewesen sei? Wie eine Symphonie mit vielen grossartigen Erlebnissen oder wie traditionelle Appenzeller Musik, mit viel Vertrautem, oder doch eher wie ein Duett, zu dem sich noch eine kleine Piccolo-Flöte dazu gesellt hat? Oder vielleicht doch eher wie Jazz-Musik, wo es Dissonanzen, Überraschungen und wilde Sprünge gegeben hat?
Anhand eines Predigttextes aus dem Römerbrief (8. Kapitel), dessen Aussagen Bruno Ammann gleichfalls sehr gelungen mit verschiedenen Musikstilen verglich, sprach er den Zuhörenden Mut und Hoffnung zu, gipfelnd in der Aussage: Es gibt einen «Basso continuo», der sich durch das ganze Leben hindurchzieht wie in einem Musikstück; und das ist die Liebe Gottes. Auch, wenn der Gesang schief sein mag (Schmunzeln unter den SängerInnen; war nicht der Fall!!) oder die Stimme wegfällt, der «Basso continuo» ist da. Manchmal vielleicht kaum zu hören, untergehend im Tutti der Ereignisse, und doch ist er da. Gottes Liebe ist unter und mit allem.
Es war wirklich wunderbar, wie Predigt und Gesang diesen Gottesdienst zu einem genussvollen Ganzen machten. Und dieses Geniessen ging anschliessend beim Kirchkaffee weiter.
Der nächste Tablater Begegnungsgottesdienst findet am » 1. Februar 2026 mit Cohen Herzig statt.
In diesem also erfreulich gut besuchten Gottesdienst trug das BachCollegium unter der Leitung von Marcel Schmid drei Chorstücke aus dem «Messias» von G.F. Händel vor. Die Stücke waren feinsinnig ausgewählt, erinnerten sie doch an die Weihnachtsbotschaft und verkündigten Gott als Friedefürsten. Das BachCollegium, obwohl bedauerlicherweise klein geworden, singt immer noch auf einem exzellenten Niveau. Man merkt die Freude am miteinander Arbeiten und die Vertrautheit durch jahrelanges Zusammenwirken unter der Leitung von Marcel Schmid. Passend dazu gab es zum Eingang auf der Orgel ein Stück von Händel zu hören, gespielt von Esther Uhland.
Ein weiterer Höhepunkt war die von Pfarrer Bruno Ammann gehaltene Predigt, in der er das Leben und dessen verschiedene Phasen mit unterschiedlichen Musikstilen verglich. Einleitend stellte er die Frage, wie das vergangene Jahr wohl gewesen sei? Wie eine Symphonie mit vielen grossartigen Erlebnissen oder wie traditionelle Appenzeller Musik, mit viel Vertrautem, oder doch eher wie ein Duett, zu dem sich noch eine kleine Piccolo-Flöte dazu gesellt hat? Oder vielleicht doch eher wie Jazz-Musik, wo es Dissonanzen, Überraschungen und wilde Sprünge gegeben hat?
Anhand eines Predigttextes aus dem Römerbrief (8. Kapitel), dessen Aussagen Bruno Ammann gleichfalls sehr gelungen mit verschiedenen Musikstilen verglich, sprach er den Zuhörenden Mut und Hoffnung zu, gipfelnd in der Aussage: Es gibt einen «Basso continuo», der sich durch das ganze Leben hindurchzieht wie in einem Musikstück; und das ist die Liebe Gottes. Auch, wenn der Gesang schief sein mag (Schmunzeln unter den SängerInnen; war nicht der Fall!!) oder die Stimme wegfällt, der «Basso continuo» ist da. Manchmal vielleicht kaum zu hören, untergehend im Tutti der Ereignisse, und doch ist er da. Gottes Liebe ist unter und mit allem.
Es war wirklich wunderbar, wie Predigt und Gesang diesen Gottesdienst zu einem genussvollen Ganzen machten. Und dieses Geniessen ging anschliessend beim Kirchkaffee weiter.
Der nächste Tablater Begegnungsgottesdienst findet am » 1. Februar 2026 mit Cohen Herzig statt.

