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Geschichte

Unsere Evang.-ref. Kirchgemeinde Tablat-St.Gallen wurde 1906 gegründet. Sie umfasst die Gebiete St.Gallen-Ost, Wittenbach und Bernhardzell. Sie erhielt 1913 ihre erste eigene Kirche im Heiligkreuz. 1949 wurde die Kirche auf dem Vogelherd in Wittenbach, 1957 das Kirchgemeindehaus Grossacker, 1981 das Kirchgemeindehaus Stephanshorn und 1966 die Kirche Rotmonten eingeweiht. 1972 hat unsere Kirchgemeinde mit dem Bau der ökumenischen Haldenkirche ein klares Bekenntnis zur Ökumene abgelegt. Die Kirchgemeinde Tablat ist die grösste evang. Kirchgemeinde des Kantons St.Gallen.

Geschichtlicher Abriss der Kirchgemeinde Tablat-St.Gallen

Tablat

  • 1525 – 1531: Die Kirche St.Fides im heutigen St.Fiden war für kurze Zeit reformiert.
  • Bis 1798 waren keine evangelischen Personen im Tablat, Wittenbach und Bernhardzell wohnhaft. Die Ausübung eines anderen, als katholischen Glaubensbekenntnisses, war verboten.
  • 1867 wurde die Pastoration von Tablat, Wittenbach und Bernhardzell von der Geistlichkeit der Stadt St.Gallen übernommen. Zuständig war die Linsebühlkirche.
  • Volkszählung 1900: Einwohnerzahl Tablat 12‘590. Davon 4‘092 Evangelische.
  • 1901: Gründung des Protestantenvereins Tablat und des Protestantischen Frauen-, Armen- und Krankenvereins Tablat.
  • 1906: Gründung der Kirchgemeinde Tablat
  • 1907: Einstellung des ersten Pfarrers, Herr Emil Schmid.
  • 1907 wurden mittels Vertrag die Evangelischen von Kronbühl, Wittenbach und Bernhardzell der Kirchgemeinde Tablat angegliedert.
  • Pfarrer Schmid predigte abwechslungsweise in der Linsebühlkirche, im evangelischen Gerhaldenschulhaus und im Kappelhof.


Heiligkreuz
Das Gebiet der heutigen Kirche steht auf dem Gelände, auf welchem bis 1793 die fürstäbitsche Richtstätte stand.
  • 1906 bis 1910 Planung einer Kirche im Tablat.
  • 1910 bis 1913 Bau des Pfarrhauses und der Kirche Heiligkreuz nach Plänen von Curjel & Moser auf dem Domänenhügel.
  • 1911: Grundsteinlegung
  • 1912: Aufzug der vier Glocken der Glockengiesserei Rüetschi, Aarau. Die Glocken wurden aus einer alten Kanone aus der Zeit von Ludwig dem XIV gegossen.
  • 1912/13 malte Carl Liner das grosse Bild im Halbgewölbe über der Kanzel während der Bauzeit der Kirche
  • 5. Januar 1913 feierliche Einweihung der Kirche Heiligkreuz.
  • 1918: Anstellung einer zweiten Pfarrperson. Die Kirchgemeinde wird in die Kirchkreise Heiligkreuz und St.Fiden aufgeteilt. Der Kreis Wittenbach-Bernhardzell wird abwechslungsweise von beiden Pfarrpersonen betreut.
  • 1920: Die Kirchgemeinde umfasst 8‘009 Personen.
  • 1973: Einbau einer neuen Orgel zum Preise von rund 400‘000 Franken.

Wittenbach und Bernhardzell
  • 1831 sind in Wittenbach 14 evangelische Einwohner registriert.
  • 1864: Die Diaspora-Protestanten der Gemeinde Wittenbach und der Ortsgemeinde Bernhardzell sind der Kirche Linsebühl, St.Gallen, zugeteilt.
  • 1875: Gründung der Evangelischen kirchlichen Genossenschaft Wittenbach-Bernhardzell.
  • 1907: Vertraglicher Zusammenschluss mit der Kirchgemeinde Tablat.
  • 1907: Gottesdienste im Kappelhof
  • 1923: lehnen 60 Kirchbürger von Bernhardzell es ab, zur neu gegründeten evangelischen Kirchgemeinde Gaiserwald zu wechseln.
  • 1930: Miete eines Stickereilokals zur Abhaltung des Gottesdienstes im Ödenhof mit 120 Sitzplätzen.
  • 1931: Selbständiger Kirchkreis mit Schaffung der ersten Pfarrstelle in Wittenbach für das untere Tablat..
  • 1939: Kauf einer Parzelle auf dem Vogelherd für den allfälligen Bau einer Kirche und des evangelischen Friedhofs.
  • 1945: Rekordergebnis der schweizerischen Reformationskollekte für den Bau der Kirche Wittenbach:
  • Bettag 1947 wird der Friedhof eingeweiht.
  • 7. August 1947: festliche Einweihung der Kirche auf dem Vogelherd.
  • 1960: Auflösung der evangelischen Genossenschaft.
  • 1961: Bau des Pfarrhauses.
  • 1986: Die Kirche wird erweitert und saniert.
  • 1999: Spricht sich die grosse Mehrheit der Kirchbürger an der Kirchgemeindeversammlung für den Verbleib bei Tablat aus.
  • 1999: Feier zum 50-jährigen Bestehen der Kirche Wittenbach. Es erscheint eine 64-seitige Festschrift.


Grossacker
  • 1929: Das Kirchgemeindehaus befindet sich «im Flurho», einem ehemaligen Concerthaus und Weinhandlung.
  • 1955: Gründung Pfarrkreis Grossacker.
  • 4. März 1956 Einweihung Kirchgemeindehaus Grossacker.
  • 6. Dezember 1959 läuteten erstmals die Glocken vom Grossacker.


Stephanshorn
  • 1955: Erwerb eines Grundstückes für das künftige Pfarrhaus Stephanshorn.
  • 1957: Gründung Pfarrkreis Stephanshorn. 4. Pfarrkreis der Kirchgemeinde Tablat.
  • 1961: Bezug des Pfarrhauses, des angebauten Saales und weiterer Räume.
  • 1981: Errichtung des Glockenturms mit 3 Glocken, welche bei Rüetschi, Aarau gegossen wurden.


Rotmonten
  • 1947: Provisorisches Kirchgemeindehaus in einer ehemaligen Soldatenstube an der Steinbockstrasse3.
  • 1961: Gründung des 5. Pfarrkreises Rotmonten.
  • 1964: Bau des Pfarrhauses an der Schlatterstrasse 22.
  • 1966: Einweihung der Kirche Rotmonten.



Ökumenische Kirche Halden

  • 1970: Gemeinsamer Erwerb einer Liegenschaft der Kirchgemeinde Tablat und der katholischen Kirchgemeinde St.Gallen im Achslen-Quartier.
  • 1972: Beschluss der Kirchgemeindeversammlung, in der Halden eine 6. Pfarrstelle zu schaffen.
  • 8. Dezember 1975 Einweihung der «Horta» Behelfskirche, welche von der Kirchgemeinde Neu-Affoltern gratis übernommen werden konnte.
  • 1983: Beschluss, eine neue Kirche zu bauen.
  • November 1986: Einweihung der neuen Johanneskirche.
  • 1992: Einbau einer neuen Orgel.
  • 2010: Bau einer Solaranlage auf dem Dach der Kirche.
Bereitgestellt: 02.05.2016     Besuche: 46 Monat