Tablater Begegnungsgottesdienst am Bettag 2025

Der Tablater Begegnungsgottesdienst am Bettag gehalten von Thomas Rau und Birke Müller war ein vielstimmiges Erlebnis.
Birke Müller
Sonntag, 21. September 2025
Passend zum festlichen Anlass gab es konzertante Musik zu hören. Unter der Leitung von Lukas Bolt sang das ensemble con passione zusammen mit einem Projektchor die Mendelssohn-Kantate «Wer nur den lieben Gott lässt walten», begleitet vom Streichorchester archi lusingandi. Eindrücklich war auch das «Dextera Domini» von César Franck zum Abschluss des Gottesdienstes.
Ein weiterer Höhepunkt war das Interview mit dem Kantonsrat Daniel Bosshard (Grüne), der auf die Frage nach seiner eigenen Motivation zur Antwort gab, er wolle nicht jemand sein, der nur zuhause jammere über Dinge mit denen er nicht zufrieden sei. Darum engagiere er sich, um Dinge zu ändern. Und, schob er nach, damit seine Kinder vielleicht auch einmal ein bisschen auf ihn stolz seien. Er legte uns als Gemeinde auch ans Herz, dass die Demokratie ein hohes Gut sei, das aber immer wieder neu erarbeitet und geschützt werden müsse. So sei auch das Politisieren harte Arbeit, zu der immer wieder Kompromisse gehören würden.
In der Predigt ging Thomas Rau anhand Noahs Erfahrung der Flut und der Rettung den drei Aspekten des Feiertages nach: dem Dank, der Busse und Umkehr, dem Beten.
Rückschauend lässt sich sagen: Es war ein bunter, kurzweiliger und sehr gelungener Gottesdienst zum Bettag.
Wer dann noch Zeit hatte, war herzlich eingeladen zur anschliessenden Konzert-Matinée mit Werken von Mendelssohn, Franck, Fauré. Im Mittelpunkt stand die wenig bekannte «Schweizer Sinfonie» von Mendelssohn.