Glockenläuten zum Gedenken der Coronaopfer

Glocke HK <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Tablat)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>tablat.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>58</div><div class='bid' style='display:none;'>888</div><div class='usr' style='display:none;'>53</div>
Vor einem Jahr, am Freitag, 5. März 2020, verstarb in der Schweiz die erste Person an den Folgen der Covid-19 Erkrankung.
Inzwischen sind der Pandemie über 9'000 Menschen erlegen. Darum lassen auch wir am kommenden Freitag, den 5. März von 12.01 bis 12.10 Uhr die jeweils tiefste Glocke unserer Kirchen läuten. Wir wollen einen Moment innehalten, um an die Opfer, ihre Angehörigen, die Kranken und allen, die sie unterstützen, zu denken und um Kraft und Hoffnung zum gemeinsamen Weitergehen zu schöpfen.
Die 9 Minuten stehen für die 9'000 Menschen, die ihr Leben verloren haben. Die tiefste Glocke bringt zum Ausdruck, was im Psalm 130 zu lesen ist: «Aus den Tiefen rufe ich, Herr, zu dir: Mein Gott, höre doch meine Stimme!»

Um an die vielen Opfer zu gedenken, hat Pfarrerin Birke Müller zusammen mit dem Seelsorger Peter Oberholzer ein Nagel-Erinnerungsprojekt ins Leben gerufen. Details entnehmen Sie bitte dem » Flyer
Wir freuen uns, wenn Sie das Projekt aktiv unterstützen.

Bundespräsident Guy Parmelin hat dazu aufgerufen, genau ein Jahr nach dem ersten Todesfall, also am 5. März 2021, um 12 Uhr, eine Gedenkminute zu halten. Anschliessend sollen in der ganzen Schweiz die Glocken läuten. Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS), die Bischofskonferenz sowie die Christkatholische Kirche Schweiz unterstützen diesen Aufruf. Auch der Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen schliesst sich diesem Aufruf an.