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LOCATION:Kirche Heiligkreuz\, Lettenstrasse 18\, 9008 St.Gallen
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DESCRIPTION:Amrum\, Deutschland 2025\, Regie: Fatih Akins\, Drehbuch von
  Fatih Akin und Hark Bohm\nAmrum beginnt mit der Texteinblendung: „Ein
  Hark Bohm Film von Fatih Akin“. Der in Hamburg beheimatete Regisseur
  hat das autobiografische Drehbuch seines Freundes und Mentors Hark Bohm
  überarbeitet und inszeniert. Es hätte die letzte Regiearbeit des
  Filmemachers Bohm werden sollen\, doch dem heute 86-Jährigen fehlte dazu
  schließlich die nötige Gesundheit und Kraft. Am Schluss des Dramas
  steht er lächelnd am Nordseestrand und schaut in die untergehende Sonne.
   \nSein Freund Fatih Akin hat aus Bohms Erinnerungen einen berührenden
  Film gemacht\, deren Bilder die Weite der Nordseeinsel ebenso einfangen
  wie das Innenleben ihrer Charaktere. \nAmrum 1945. Kurz vor Kriegsende
  glaubt die dreifache Mutter Hille noch immer fest an den Endsieg. Auch
  auf Amrum ist das Leben zu der Zeit alles andere als leicht. Ihr
  zwölfjähriger Sohn Nanning ackert jeden Tag mit seinem besten Freund
  Hermann auf den Feldern der Bäuerin Tessa\, während über ihren Köpfen
  die alliierten Bomber Richtung deutsches Festland fliegen\, um den Feind
  endgültig in die Knie zu zwingen. Wer überleben will\, für die Familie
  sorgen will\, muss anpacken – und Nanning tut genau das: Er sammelt
  nachts im hellen Mondschein Treibholz\, jagt Kaninchen in den Dünen und
  klaut den Wildgänsen ihre Eier. Doch im Dorf bleibt er ein Aussenseiter.
  Als „Zugereister“ aus der Grossstadt begegnet man ihm mit
  Misstrauen\, in der Schule wird er verspottet. Zudem hält seine
  hochschwangere Mutter in Nibelungentreue an dem Führer fest\, auch als
  alle schon längst wissen\, dass nichts mehr zu gewinnen ist. Als der
  Krieg dann wirklich zu Ende geht und die Nachricht von Hitlers Tod durch
  das Radio auf die Insel gelangt\, setzen bei Hille die Wehen ein. Kurz
  nach der Geburt ihres vierten Kindes versinkt sie in tiefe Traurigkeit
  und verweigert jedes Essen. Als sie den grossen Wunsch nach einem
  Weissbrot mit Butter und Honig äussert\, schöpft Nanning neue Hoffnung.
  Für ihn steht fest\, dass seine Mutter nur dann wieder zu Kräften
  kommen kann\, wenn er ihr diesen Wunsch erfüllt. Doch woher nehmen\,
  wenn man es auf der ganzen Insel nicht einmal stehlen kann? Aber Nanning
  gibt nicht auf.\nIm Anschluss Austausch über den Film bei einem Apéro.
  Unkostenbeitrag CHF 5\n\nKontakt: Pfarrerin Birke Müller\n\nWeitere
  Infos: https://www.tablat.ch/veranstaltung/42637
SUMMARY:"Kamera ab!" im Heiligkreuz - "Amrum"\, Deutschland 2025
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